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Aktuelles


Aufgrund der behördlichen Vorgaben dürfen wir erst wieder im September unser monatliches Treffen ins Auge fassen. Das ist der augenblickliche Stand,wobei abzuwarten ist wie sich die Corona-Lage entwickelt.

Es wäre interessant, wenn ihr über diese Corona-Pandemie literarisch etwas zu Papier bringen und es der Ingeborg zuleiten könntet. Vielleicht machen wir dann zu einem späteren Zeitpunkt eine Lesung daraus.

______________________________________________________________________________ 

Eine traurige Mitteilung:
Im Alter von 79 Jahren ist unsere langjährige, hochgeschätzte Sonntagsdichterin

                                              Frau Maria Hirsch
an den Folgen einer Corona-Erkrankung verstorben. Die Verstorbene war aufgrund
ihrer sehr feinfühligen und mitten aus dem Leben gegriffenen Gedichte und Geschichten stets ein "highlight" unserer Lesungen.
Wir werden Sie in guter Erinnerung behalten und noch oft von ihr reden.
Ihrem Wunsch entsprechend haben wir eine Spende für eine caritative Einrichtung getätigt.

________________________________________________________________________________

Mitteilung:
Wie bereits schriftlich mitgeteilt, wollen wir uns am
             Sonntag, den 26.Juli 2020 - 19 Uhr
in den Räumen der KEB am Kreuzberg treffen. Damit dieses Treffen Sinn macht,
benötigen wir, soweit natürlich möglich, ein vollzähliges Erscheinen.
Bitte meldet Euch telefonisch oder schriftlich bei Ingeborg Baier an.

_____________________________________________________________________

Bei unserem Treffen am 26.Juli 2020 wurde der einstimmige Wunsch geäussert
unsere Sommerpause entfallen zu lassen. Wir treffen uns deshalb am
                Sonntag, den 16. August 2020 - 19 Uhr 
im Pfarrzentrum auf dem Kreuzberg.
Wir haben auch wieder ein Stichwort festgelegt. Es lautet:

                  "Menschen - was ist positiv?"
Wir wollen damit ein etwas positiveres Gegengewicht zu den doch recht nach-
denklichen Corona-Beiträgen schaffen.
Vorschau: Das Treffen im September findet am 20.09.2020-19 Uhr statt.

________________________________________________________________________
            

Treffen a
m 16. August 2020:

Für die Zusammenkunft am 20. September 2020 wurde ein neues Stichwort
vergeben. Es komt von Lisa Neumeier und lautet:
                                                    Fesseln im Leben.
Nicht ganz einfach, aber interessant. Viel Spaß beim Schreiben.
18.08.2020

_____________________________________________________________________

 Treffen am 20. September 2020:

 Auch für das kommende Treffen am 18.Oktober 2020 haben wir ein Stichwort
ausgewählt
. Es wurde von Norna, Simone Baier vorgeschlagen und lautet:
                                                     "Steine."
Ein sehr vielseitig verwendbarer Begriff. Um zahlreiche Beiträge wird gebeten.

______________________________________________________________________

Treffen am 18.Oktober 2020:
Die Geschäftsstelle der Katholischen Erwachsenenbildung hat eine Online-Veranstal-
tung anstelle der traditionellen Weihnachtslesung vorgeschlagen. Diesbezüglich werden
augenblicklich noch die Einzelheiten geklärt. Es wäre notwendig, dass an der Lesung
interessierte Mitglieder an der nächsten Zusammenkunft am 15.November 2020

teilnehmen und dabei nach Möglichkeit bereits ihre Beiträge vorlegen können.
Wir wollen in Zukunft auch die Online-Übermittlung weitgehend nutzen. Bitte die
Online-Adresse - soweit vorhanden - an Fritz Buchfink unter kd@buchfink.de mailen.

 ________________________________________________________________________________________________________________________

 19. April 2021:

 Hallo, liebe Sonntagsdichterinnen und -dichter,
die Lisa Neumeier hat der Ingeborg ein Gedicht geschickt und darin die ganze Corona-Krise auf den Punkt gebracht. Ich möchte es Euch nachstehend zur Kenntnis bringen:

Die ganze Welt spielt jetzt verrückt,
die Menschheit ist erstarrt,
da werden Sachen durchgedrückt -
und so das Volk genarrt.

Der "Lockdown" heißt das Zauberwort,
das uns so sehr bedrängt,
man darf die Freunde nicht mehr sehn -
das Leben eingeengt.

Die Freiheit hat man eingebüßt,
den Maulkorb uns verpasst,
darf Andere nicht mehr lächeln sehn,
wird nicht mehr angefasst.

Denunzianten leben auf,
Misstrauen macht sich breit,
so mancher Blockwart steht nun auf -
aus der Vergangenheit.

Das hin und her der Politik
verwirrt uns Bürger ganz,
man fühlt sich wie im Schelmenstück -
mit düstrem Totentanz.

Man fühlt sich wie in einem Traum
und wacht nicht daraus auf.
Beschränkt ist unser Lebenraum -
beschränkt der Lebenslauf.

Auch der Begleitbrief von der Lisa Neumeier zu diesem Gedicht ist absolut lesenswert.
Sie schreibt:
Liebe Inge, jetzt habe ich mir doch noch den Frust von der Seele geschrieben. Über ein
Jahr dauert das Ganze schon und ich kann mich immer noch nicht daran gewöhnen,
dass das kein Film ist und dass ich dieses hässliche Kino nicht verlassen kann.
Ich möchte so Vieles mal wieder machen: Bummeln, schwimmen, feiern, einfach mal
wieder Leute treffen und mich austauschen.
Alles ist so aufs Nötigste reduziert, dass es schon weh tut. Und Singen würde ich so
gern mal wieder, ach es ist so traurig.
Ich glaube, dass bei mir jetzt langsam die Verarbeitung der Misere in Fluss kommt und
ich kann wieder schreiben. Das ist gut so, das lässt mich wieder durchatmen. Alles was
auf Papier ist, ist auch weg aus dem Kopf. Das macht die Gedanken frei.
Liebe Grüße Lisa

Also, meine Freundinnen und Freunde, nehmt Euch ein Beispiel an der Lisa und greift
zu Kugelschreiber und Papier. Schreibt Euere Gedanken, Ansichten und Erlebnisse der
vergangenen Monate auf - es muss sich ja nicht alles um Corona drehen. Aber
glaubt es mir, die Lisa hat recht: Der Kopf wird frei.
Ich selbst habe seit dem Beginn der Corona-Misere Aufzeichnungen gemacht, wobei ich
aber nicht im Traum daran geglaubt habe, dass es so lange dauern wird. Ich hatte viel aus
dem Kopf zu bringen: Erst meine heftige Corona-Erkrankung, in meinem Alter war das
absolut nicht ungefährlich und dann nach jeder der zwei Impfungen große Nebenwirkun_
gen.
Aber trotzdem glaube ich fest daran, dass es in absehbarer Zeit aufwärtsgeht und wir uns
bald wieder treffen können. Darauf freue ich mich!
Euer Fritz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Aufgrund der behördlichen Vorgaben dürfen wir erst wieder im September unser monatliches Treffen ins Auge fassen. Das ist der augenblickliche Stand,wobei abzuwarten ist wie sich die Corona-Lage entwickelt.

Es wäre interessant, wenn ihr über diese Corona-Pandemie literarisch etwas zu Papier bringen und es der Ingeborg zuleiten könntet. Vielleicht machen wir dann zu einem späteren Zeitpunkt eine Lesung daraus.

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Eine traurige Mitteilung:
Im Alter von 79 Jahren ist unsere langjährige, hochgeschätzte Sonntagsdichterin

                                              Frau Maria Hirsch
an den Folgen einer Corona-Erkrankung verstorben. Die Verstorbene war aufgrund
ihrer sehr feinfühligen und mitten aus dem Leben gegriffenen Gedichte und Geschichten stets ein "highlight" unserer Lesungen.
Wir werden Sie in guter Erinnerung behalten und noch oft von ihr reden.
Ihrem Wunsch entsprechend haben wir eine Spende für eine caritative Einrichtung getätigt.

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Mitteilung:
Wie bereits schriftlich mitgeteilt, wollen wir uns am
             Sonntag, den 26.Juli 2020 - 19 Uhr
in den Räumen der KEB am Kreuzberg treffen. Damit dieses Treffen Sinn macht,
benötigen wir, soweit natürlich möglich, ein vollzähliges Erscheinen.
Bitte meldet Euch telefonisch oder schriftlich bei Ingeborg Baier an.

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Bei unserem Treffen am 26.Juli 2020 wurde der einstimmige Wunsch geäussert
unsere Sommerpause entfallen zu lassen. Wir treffen uns deshalb am
                Sonntag, den 16. August 2020 - 19 Uhr 
im Pfarrzentrum auf dem Kreuzberg.
Wir haben auch wieder ein Stichwort festgelegt. Es lautet:

                  "Menschen - was ist positiv?"
Wir wollen damit ein etwas positiveres Gegengewicht zu den doch recht nach-
denklichen Corona-Beiträgen schaffen.
Vorschau: Das Treffen im September findet am 20.09.2020-19 Uhr statt.

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Treffen a
m 16. August 2020:

Für die Zusammenkunft am 20. September 2020 wurde ein neues Stichwort
vergeben. Es komt von Lisa Neumeier und lautet:
                                                    Fesseln im Leben.
Nicht ganz einfach, aber interessant. Viel Spaß beim Schreiben.
18.08.2020

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 Treffen am 20. September 2020:

 Auch für das kommende Treffen am 18.Oktober 2020 haben wir ein Stichwort
ausgewählt
. Es wurde von Norna, Simone Baier vorgeschlagen und lautet:
                                                     "Steine."
Ein sehr vielseitig verwendbarer Begriff. Um zahlreiche Beiträge wird gebeten.

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Treffen am 18.Oktober 2020:
Die Geschäftsstelle der Katholischen Erwachsenenbildung hat eine Online-Veranstal-
tung anstelle der traditionellen Weihnachtslesung vorgeschlagen. Diesbezüglich werden
augenblicklich noch die Einzelheiten geklärt. Es wäre notwendig, dass an der Lesung
interessierte Mitglieder an der nächsten Zusammenkunft am 15.November 2020

teilnehmen und dabei nach Möglichkeit bereits ihre Beiträge vorlegen können.
Wir wollen in Zukunft auch die Online-Übermittlung weitgehend nutzen. Bitte die
Online-Adresse - soweit vorhanden - an Fritz Buchfink unter kd@buchfink.de mailen.

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 19. April 2021:

 Hallo, liebe Sonntagsdichterinnen und -dichter,
die Lisa Neumeier hat der Ingeborg ein Gedicht geschickt und darin die ganze Corona-Krise auf den Punkt gebracht. Ich möchte es Euch nachstehend zur Kenntnis bringen:

Die ganze Welt spielt jetzt verrückt,
die Menschheit ist erstarrt,
da werden Sachen durchgedrückt -
und so das Volk genarrt.

Der "Lockdown" heißt das Zauberwort,
das uns so sehr bedrängt,
man darf die Freunde nicht mehr sehn -
das Leben eingeengt.

Die Freiheit hat man eingebüßt,
den Maulkorb uns verpasst,
darf Andere nicht mehr lächeln sehn,
wird nicht mehr angefasst.

Denunzianten leben auf,
Misstrauen macht sich breit,
so mancher Blockwart steht nun auf -
aus der Vergangenheit.

Das hin und her der Politik
verwirrt uns Bürger ganz,
man fühlt sich wie im Schelmenstück -
mit düstrem Totentanz.

Man fühlt sich wie in einem Traum
und wacht nicht daraus auf.
Beschränkt ist unser Lebenraum -
beschränkt der Lebenslauf.

Auch der Begleitbrief von der Lisa Neumeier zu diesem Gedicht ist absolut lesenswert.
Sie schreibt:
Liebe Inge, jetzt habe ich mir doch noch den Frust von der Seele geschrieben. Über ein
Jahr dauert das Ganze schon und ich kann mich immer noch nicht daran gewöhnen,
dass das kein Film ist und dass ich dieses hässliche Kino nicht verlassen kann.
Ich möchte so Vieles mal wieder machen: Bummeln, schwimmen, feiern, einfach mal
wieder Leute treffen und mich austauschen.
Alles ist so aufs Nötigste reduziert, dass es schon weh tut. Und Singen würde ich so
gern mal wieder, ach es ist so traurig.
Ich glaube, dass bei mir jetzt langsam die Verarbeitung der Misere in Fluss kommt und
ich kann wieder schreiben. Das ist gut so, das lässt mich wieder durchatmen. Alles was
auf Papier ist, ist auch weg aus dem Kopf. Das macht die Gedanken frei.
Liebe Grüße Lisa

Also, meine Freundinnen und Freunde, nehmt Euch ein Beispiel an der Lisa und greift
zu Kugelschreiber und Papier. Schreibt Euere Gedanken, Ansichten und Erlebnisse der
vergangenen Monate auf - es muss sich ja nicht alles um Corona drehen. Aber
glaubt es mir, die Lisa hat recht: Der Kopf wird frei.
Ich selbst habe seit dem Beginn der Corona-Misere Aufzeichnungen gemacht, wobei ich
aber nicht im Traum daran geglaubt habe, dass es so lange dauern wird. Ich hatte viel aus
dem Kopf zu bringen: Erst meine heftige Corona-Erkrankung, in meinem Alter war das
absolut nicht ungefährlich und dann nach jeder der zwei Impfungen große Nebenwirkun_
gen.
Aber trotzdem glaube ich fest daran, dass es in absehbarer Zeit aufwärtsgeht und wir uns
bald wieder treffen können. Darauf freue ich mich!
Euer Fritz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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